Der Pullinger Weiher

Bis auf weiteres TAUCHVERBOT
         

ist das Produkt von Kiesausbeuten der Firma Kronthaler GmbH & Co. KG, welche diesen See als Betreiber zum Betauchen auch mit Gerät freigegeben hat.

Die erfoderliche Tauchgenehmigung erhält man durch das Entrichten der acht Euro direkt am Kiosk. Sporadisch dreht der "Beauftragte" der Kronthaler GmbH seine Runden um die Gebühr direkt an den Einstiegsstellen zu kassieren.

   

Anfahrtsbeschreibung gefällig?

Etwa 20m rechts der Plattform (die weisse Boje im Bild) trifft man auf einige Kiesanhäufungen, gut für Tarierübungen, ausserdem gesellen sich im Schutz dieser kleinen Unterwasserhügel oftmals kleine Schulen an Barschen. Taucht man tagsüber, sind stattliche Exemplare heimischer Hechte dösend über den ausgedehnten Seegraswiesen anzutreffen. Die Sichtweiten halten keinen Vergleich mit dem Echinger Weiher stand, jedoch ist am Pullinger wesentlich mehr erlaubt, wie zum Beispiel Nachttauchgänge. In der Nacht sind weisse Aale mehr als zahlreich vertreten. Im Sommer ist der Pullinger ein beliebtes Ziel der Anrainer zum Sonnenbaden, Schwimmen und Grillen.

Die Unterwasserlandschaft wurde durch Bagger geschaffen und weist dadurch die unterschiedlichsten Bodenformationen auf. Aktuell können wir jedoch nichts genaues über den Grund im See berichten. Im Jahr 2003 hat der Kieswerksbetreiber über Monate hinweg Aushübe im Pullinger vorgenommen. Seit dieser Zeit waren wir selbst nicht mehr im Pullinger beim Tauchen. Wir gehen aber davon aus, dass sich die Formationen gegenüber früher grundlegend verändert hat. Ob die Plattform noch vorhanden und brauchbar ist können wir nicht sagen. Auch hat sich der komplette Uferbereich speziell in der Süd-west Ecke ober wie auch Unterwasser total verändert. Konnte man früher sich dort tummeln zum baden oder sonnen ist hier jetzt ein Steilufer entstanden, welches kaum Möglichkeiten bietet. Auch der hintere Bereich, gern benutzt für nächtliche Beach-Party musste aufgrund der Aushübe komplett weichen. Am wenigsten Schaden haben wohl die flachen Kiesuferbereiche am Kiosk genommen der sich in der nordwestlichen Ecke befindet. Dort sind die Einstiege flach, dann rapide abfallend bis auf 6-8 Meter. Die tiefste Stelle im Pullinger Weiher liegt bei knapp 15 Metern, nun möglicherweise auch mehr.  In der Nähe des Kiosks befinden sich Unterwasser die Überreste der ehemaligen Förderbänder und sorgen somit für ein wenig "Wreck-feeling".



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